Foto-Spot in Giverny
Der Wassergarten und die japanische Brücke
Monets Seerosenteich mit der grünen, glyzinienbewachsenen Brücke — das Bild, das jeder im Kopf hat, und es steht noch genau dort.
Über Der Wassergarten und die japanische Brücke
Route anzeigenMonet leitete 1893 einen Bach um, legte diesen Teich an, pflanzte Weiden und Bambus ringsum und spannte eine grün gestrichene Holzbrücke über das schmale Ende. Die Glyzinie kam später dazu. Er malte das Ergebnis in den letzten dreißig Jahren seines Lebens, und der Garten wird nach demselben Plan gehalten — deshalb fühlt es sich an, als träte man in die Bilder hinein statt nur an sie heran.
Es gibt zwei Bilder: die Brücke und die Spiegelungen. Vom Weg auf der anderen Seite liegt die Brücke quer über dem Wasser, Weidenzweige hängen beidseits herein; von der Brücke selbst zieht der Teich unter Seerosenblättern davon, den Himmel doppelt darin. Die Seerosen sind von Juni bis September offen und den Rest des Jahres geschlossen, was das Bild völlig verändert.
Bedecktes Licht ist hier besser als Sonne. Eine flache Wolkendecke nimmt das Glitzern vom Wasser und lässt die Spiegelungen lesen; harte Sonne frisst die Seerosenblätter aus und setzt die Weiden in einen Kontrast, den das Bild nicht trägt.
Die praktische Einschränkung sind die Menschen. Der Garten öffnet um Anfang April und schließt Anfang November, im Winter ganz zu, und auf der Brücke steht ab Vormittag eine Schlange. Die erste Stunde nach der Öffnung ist die einzig ruhige. Jede Person braucht ein Ticket, und die Stiftung setzt eigene Regeln zu Stativen und zu Aufnahmen über Besucherfotografie hinaus — fragen Sie dort nach, bevor Sie ein Datum festlegen.
Beste Zeit zum Fotografieren
Die erste Stunde nach der Öffnung; bedecktes Licht schlägt Sonne auf dem Wasser. Seerosen offen von Juni bis September
Tipps
Auf der Brücke steht ab Vormittag eine Schlange — die erste Stunde ist die ganze Gelegenheit. Alle brauchen ein Ticket, und Stativ- und Aufnahmeregeln setzt die Stiftung: beim Buchen fragen.
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