Foto-Spot in Giverny
Der Clos Normand und Monets rosa Haus
Ein Raster langer Blumenbeete vor einem niedrigen rosa Haus mit grünen Läden, über dem Mittelweg im Spätsommer geschlossene Rosenbögen.
Über Der Clos Normand und Monets rosa Haus
Route anzeigenDer Clos Normand ist der Garten vor dem Haus, und er hat nichts von einer englischen Rabatte: Monet legte ihn als Raster langer gerader Beete an, so dicht bepflanzt, dass die Wege im Hochsommer zwischen ihnen verschwinden. Die Mittelallee führt vom Tor zur Haustür unter einer Reihe eiserner Bögen mit Kletterrosen, während Kapuzinerkresse von beiden Seiten hereinkriecht, bis sie sich im August in der Mitte trifft.
Dahinter ist das Haus lang, niedrig und rosa, mit leuchtend grünen Läden und einer Glyzinie an der Front. Am Torende der Mittelallee zu stehen, die Bögen fluchtend zur Tür — das ist das klassische Bild; von den Stufen am Haus läuft derselbe Weg in die Gegenrichtung, mitten in die Farbe.
Was man bekommt, hängt ganz vom Monat ab. April und Mai sind Tulpen, Goldlack und dann Iris; im Juni kommen die Rosen; Juli und August sind am dichtesten und unordentlichsten, im besten Sinn; Oktober bringt Dahlien und Astern vor der Schließung. Bedecktes Licht steht der Farbe, die unter praller Sonne hart und ausgefressen wirkt.
Der Garten öffnet um Anfang April und schließt Anfang November. Jede Person braucht ein Ticket, die Beete sind abgeseilt und dürfen nicht betreten werden, und die Wege füllen sich ab Vormittag — die erste Stunde ist die brauchbare. Die Innenräume gehören zum selben Ticket, und die Fotoregeln dort setzt die Stiftung.
Beste Zeit zum Fotografieren
Die erste Stunde nach der Öffnung, in weichem Licht; Rosen und Kapuzinerkresse auf dem Höhepunkt im Juli und August
Tipps
Am Torende der Mittelallee stehen, damit die Rosenbögen zur Tür fluchten. Die Beete sind abgeseilt und tabu; die Farbe liest sich unter Wolken besser als bei praller Sonne.
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