Albi & Cordes-sur-Ciel, Frankreich

Foto-Spot in Albi & Cordes-sur-Ciel

Die Pont-Vieux und das gegenüberliegende Tarn-Ufer

Eine Backsteinbrücke aus dem 11. Jahrhundert, die noch Verkehr trägt, und das Ufer dahinter, wo Kathedrale, Palast und Fluss in einem Bild übereinanderstehen.

Über Die Pont-Vieux und das gegenüberliegende Tarn-Ufer

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Die Pont-Vieux quert den Tarn seit etwa 1035 und ist bis heute für Autos und Fußgänger offen, was einiges über ihre Bauweise sagt. Acht Backsteinbögen auf Steinpfeilern, flach über grünem Wasser, dahinter die aufsteigende Masse der Bischofsstadt — das ist das Bild, das Albi verkauft, und es entsteht am Nordufer bei den Moulins Albigeois, nicht auf der Brücke selbst.

Von dort staffelt sich die Komposition: Brücke, dann die Wehrmauer der Berbie, dann der Palast, obenauf der Kathedralenturm, alles im selben roten Backstein, und der Fluss trägt die Spiegelung. Der späte Nachmittag ist die Stunde — die Sonne kommt zur Westfassade herum und alles wird zugleich warm. Zur blauen Stunde geht die Anstrahlung an und die Spiegelung verdoppelt die ganze Stadt; dafür lohnt das Warten.

Auf der Brücke gibt die Brüstung einen freien Blick flussaufwärts, und der Verkehr ist langsam, aber real; auf dem breiten Gehweg bleiben, nicht auf der Fahrbahn. Der Uferweg ist auf beiden Seiten flach, ruhig und im Sommer grün, mit vorbeiziehenden Gabarren.

Nach starkem Winterregen läuft der Tarn hoch und braun, und die Spiegelung ist weg; vom späten Frühling bis in den Herbst ist er grün und ruhig.

Beste Zeit zum Fotografieren

Später Nachmittag vom Nordufer; für die blaue Stunde bleiben, wenn die Anstrahlung angeht

Tipps

Vom Nordufer bei den Moulins Albigeois fotografieren, nicht von der Brücke. Die Brücke trägt noch Verkehr — auf dem Gehweg bleiben.

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