Albi & Cordes-sur-Ciel, Frankreich

Foto-Spot in Albi & Cordes-sur-Ciel

Die Gärten des Berbie-Palasts über dem Tarn

Beschnittene Buchsparterres auf der Terrasse eines befestigten Bischofspalasts, darunter Fluss, Pont-Vieux und die ausgebreitete Altstadt.

Über Die Gärten des Berbie-Palasts über dem Tarn

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Der Palais de la Berbie war ab dem 13. Jahrhundert die befestigte Bischofsresidenz und beherbergt heute das Toulouse-Lautrec-Museum; der für Fotografen entscheidende Teil ist kostenlos: der Terrassengarten an der Flussseite, angelegt als französisches Parterre aus beschnittenem Buchs in Voluten und Knoten, mit einem überdachten Gang an zwei Seiten und dem Tarn zwanzig Meter tiefer.

An der Balustrade baut sich das Bild von selbst — Buchsmuster im Vordergrund, der grüne Fluss, die Bögen der Pont-Vieux aus dem 11. Jahrhundert und die Ziegeldächer des Madeleine-Viertels am anderen Ufer. Drehen Sie sich um, und die Backsteinmasse der Kathedrale füllt den Himmel hinter dem Garten. Zwei völlig verschiedene Bilder, dreißig Sekunden auseinander.

Der Morgen gibt gleichmäßiges Licht auf dem Parterre und einen klaren Blick über den Fluss; der späte Nachmittag setzt den Gang ins Gegenlicht und wärmt den Backstein. Der Buchs ist ganzjährig grün, das funktioniert also im Februar so gut wie im Juni — was in Albi sonst kaum etwas tut.

Der Garten folgt den Museumszeiten und schließt mit ihm; eine Abendsession findet deshalb von außen statt — die Terrasse ist von der Pont-Vieux und vom gegenüberliegenden Ufer zu sehen, dem klassischen Postkartenblick auf die ganze Bischofsstadt.

Beste Zeit zum Fotografieren

Morgens für gleichmäßiges Licht auf dem Parterre; später Nachmittag für warmen Backstein dahinter

Tipps

Der Garten folgt den Museumszeiten und schließt mit ihm — für Abendlicht dieselbe Szene von der Pont-Vieux oder vom anderen Ufer aufnehmen.

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