Saint-Paul-de-Vence, Frankreich

Foto-Spot in Saint-Paul-de-Vence

Der Wehrgang und das Bastion du Dauphin

Eine vollständige Wehrmauer aus dem 16. Jahrhundert, die man ganz umrunden kann, mit den Alpen auf der einen und dem Meer hinter Cagnes auf der anderen Seite.

Über Der Wehrgang und das Bastion du Dauphin

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Franz I. ließ diese Mauern in den 1540er Jahren errichten, und sie umschließen das Dorf noch immer vollständig — das unterscheidet Saint-Paul von den anderen Bergdörfern hinter Nizza: Man kann es auf dem Wehrgang außen ganz umrunden. Die Mauer ist hoch, schmucklos und warm im Ton und liefert saubere Hintergründe, in die kein Galeriefenster und kein Ladenschild gerät.

Das Nordende ist das Bild. Das Bastion du Dauphin springt aus der Mauer vor und öffnet den Blick in zwei Richtungen zugleich — landeinwärts zu den Alpes-Maritimes und den Voralpen und südöstlich das Tal hinunter zum Meer hinter Cagnes. Der Sonnenaufgang beleuchtet die Landseite; die letzte Stunde des Tages legt warmes Licht auf die Mauer selbst.

Das Südende ist dagegen das stille: Der Friedhof, auf dem Marc Chagall begraben liegt, liegt direkt vor dem Tor, mit Zypressen und Blick über das Tal. Es ist ein belegter Friedhof und als solcher zu behandeln — keine Session drinnen, nur der Zugang und der Blick daneben.

Der Weg führt über Stein, teils ungesichert mit Absturz nach außen, und Schatten gibt es nicht. Also morgens oder abends, mit Schuhen für unebenes Pflaster; die Mauer bleibt auch bei grauem Himmel fotogen, wenn sich die Menge im Dorf lichtet.

Beste Zeit zum Fotografieren

Sonnenaufgang für den Blick landeinwärts, die letzte Stunde Licht für die Mauer selbst

Tipps

Das Bastion du Dauphin bietet den weitesten Blick. Der Friedhof vor dem Südtor ist belegt — nur der Zugang, kein Shooting darin.

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