Foto-Spot in Saint-Paul-de-Vence
Fondation Maeght
Eine Stiftung für moderne Kunst in den Pinien über dem Dorf — ein Giacometti-Hof, ein Miró-Labyrinth und weiße geschwungene Dächer zwischen den Bäumen.
Über Fondation Maeght
Route anzeigenAimé und Marguerite Maeght eröffneten diese Stiftung 1964 auf einem bewaldeten Hügel zehn Gehminuten über Saint-Paul. Josep Lluís Sert entwarf den Bau: rosa Ziegel, weißer Beton und zwei große geschwungene Dachschalen, die Licht fangen und von unten wie Segel wirken. Das Haus wurde für die Kunst gemacht, nicht umgekehrt, und es sieht aus wie nichts anderes an der Riviera.
Fotografisch sind die Außenräume entscheidend. Der Giacometti-Hof ist ein gepflastertes Rechteck mit seinen langgestreckten Bronzefiguren, streng und sehr grafisch. Das Miró-Labyrinth auf der Terrasse ist das Gegenteil: Keramik, Mosaik und Skulptur in einem gestuften Garten aus Pinien und Wasser. Auch Chagall, Braque und Calder stehen auf dem Gelände, und die Pinien geben den ganzen Tag nutzbaren, gesprenkelten Schatten.
Das Licht ist hier gefiltert statt direkt, was dem weißen Beton und der Bronze entgegenkommt. Bewölkung ist kein Problem; schwierig wird harte Mittagssonne, wenn der Hof kontrastig wird und die Skulpturen ihre Modellierung verlieren.
Dies ist privates, kostenpflichtiges Gelände mit Saisonkalender und eigenen Bedingungen für professionelle Aufnahmen — einschließlich der Frage, was fotografiert werden darf und ob ein Stativ erlaubt ist. Vor der Planung bei der Stiftung nachfragen; der Aufstieg vom Dorf dauert etwa zehn Minuten auf einer streckenweise gehwegfreien Straße.
Beste Zeit zum Fotografieren
Gefiltertes Licht unter den Pinien; harte Mittagssonne im Giacometti-Hof meiden
Tipps
Privates, kostenpflichtiges Gelände mit eigenen Regeln zu professionellen Aufnahmen und Stativen — vorher klären. Zehn Minuten bergauf vom Dorf.
Weitere Orte in Saint-Paul-de-Vence
Der Wehrgang und das Bastion du Dauphin
Eine vollständige Wehrmauer aus dem 16. Jahrhundert, die man ganz umrunden kann, mit den Alpen auf der einen und dem Meer hinter Cagnes auf der anderen Seite.
Rue Grande und die Grande Fontaine
Eine einzige lange Gasse durchzieht das Dorf, auf halber Höhe ein schwerer urnenförmiger Brunnen auf einem gewölbten Platz — die meistfotografierte Ecke von Saint-Paul.
Die Oliventerrassen unterhalb des Dorfes
Trockenmauer-Terrassen mit alten Olivenbäumen und Zypressen am Hang unter den Mauern — und der klassische Blick hinauf zu Saint-Paul auf seinem Grat.
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