Foto-Spot in Rocamadour
Der Talboden des Alzou und die Wege über die Causse
Trockenes Kalksteinland fünf Minuten unterhalb der Menge — ein flaches grünes Tal, Trockenmauern, Schäferhütten und das Dorf, das über den Bäumen auftaucht.
Über Der Talboden des Alzou und die Wege über die Causse
Route anzeigenDer Alzou führt einen Großteil des Jahres kein Wasser, und sein Talboden unter Rocamadour ist ein flacher grüner Korridor aus Wiese und Walnussbäumen, auf der einen Seite die Wand, auf der anderen ansteigendes Eichengebüsch. Ein Pfad zieht von unterhalb des Dorfes hindurch, und fünf Minuten nach der Hauptgasse ist man allein: keine Läden, keine Reisebusse, nur Mauern, Feuchtwiesen und hin und wieder eine Schäferhütte.
Er ist das Gegengewicht zu allem darüber. Von hier unten liest sich das Dorf als Silhouette am Horizont statt als Denkmal, und der Vordergrund bietet, was eine Felswand nicht kann: Gras zum Sitzen, Bäume für Schatten im Gesicht, Platz, um auf die Kamera zuzugehen. Morgenlicht kommt über die Hochfläche und streift das Tal; abends liegt die Wand im Schatten, und das gegenüberliegende Ufer leuchtet.
Oben auf der Causse hinter L'Hospitalet wechselt der Charakter erneut: nackter Kalksteinboden, niedrige Trockenmauern, Zwergeichen und Wacholder, riesiger offener Himmel. Die markierten Wege vom Weiler queren ihn in alle Richtungen. Er ist ungeschützt und im Juli und August heiß, Schatten gibt es praktisch keinen — also früh oder spät.
Festes Schuhwerk für beides, und daran denken: Die Flächen beiderseits des Weges sind bewirtschaftet — auf dem Pfad bleiben, geöffnete Tore schließen und Abstand zum Vieh halten.
Beste Zeit zum Fotografieren
Früh am Morgen im Tal; später Nachmittag auf der Causse, wenn die Mauern Schatten werfen
Tipps
Bewirtschaftetes Land — auf den markierten Wegen bleiben, Tore schließen, Abstand zum Vieh. Auf der Causse gibt es keinen Schatten: die Mittagszeit im Juli meiden.
Weitere Orte in Rocamadour
Der Aussichtspunkt L'Hospitalet über dem Alzou-Canyon
Das eine Bild, für das alle kommen — das ganze Dorf in drei Ebenen an der Felswand, gesehen von der gegenüberliegenden Schluchtkante.
Die große Treppe und die Terrassen des Heiligtums
216 ausgetretene Stufen von der Dorfgasse hinauf zu einem Absatz mit sieben in den Fels gebauten Kapellen, hinter dem sich auf jedem Podest die Schlucht öffnet.
Die Burgmauern und der Kreuzweg
Ein Pilgerweg in Serpentinen durch den Wald zur Burg auf der Schluchtkante — und der beste Talblick dieser Seite.
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