Foto-Spot in Das französische Baskenland
Espelettes Paprikafassaden
Weiße baskische Häuser, von Ende August bis Ende Oktober behängt mit Vorhängen aus trocknenden roten Paprika — die bekannteste Wand der Region.
Über Espelettes Paprikafassaden
Route anzeigenEspelette ist eine lange Straße weißer Häuser mit ochsenblutroten Balken und Läden, und zwei Monate im Jahr verschwinden die Fronten hinter Schnüren aus roten Paprika, die zum Trocknen hängen. Das ist eine echte Ernte mit geschützter Herkunft, keine Deko: Die Schnüre gehen ab Ende August hoch, wenn geerntet wird, und kommen nach dem Paprikafest Ende Oktober wieder herunter. Außerhalb dieses Fensters ist das Dorf noch immer schön, aber die Wände sind leer.
Die besten Wände stehen rund um die Kirche Saint-Étienne und beidseits der Hauptstraße. Fotografieren Sie von gegenüber, damit die ganze Fassade ins Bild passt und die Paprika als Muster wirken statt als Durcheinander; gehen Sie dann nah heran, stellen Sie Ihr Motiv an den weißen Kalkputz mit einer roten Bahn daneben und lassen Sie die Farbe arbeiten. Die Kleidung zählt hier mehr als sonst — alles Rote oder Orange verschwindet im Hintergrund.
Die Gasse ist eng und befahren, der Vormittag ist die einzige ruhige Zeit. Vor zehn ist fast niemand da; mittags stehen die Reisebusse, und die Läden mit Paprika in jeder Form haben eigene Schlangen. Bedeckter Himmel steht dem Dorf gut: Harte Sonne frisst die weißen Wände aus und lässt die Paprika im Schatten matschig wirken.
Für die Straße braucht es weder Gebühr noch Genehmigung, aber das sind bewohnte Häuser. Fotografieren Sie vom öffentlichen Gehweg, lehnen Sie sich nicht in Türen, verschieben Sie keine Schnur, und wo ein Fensterladen offen steht, halten Sie Abstand.
Beste Zeit zum Fotografieren
Vor 10 Uhr, Ende August bis Ende Oktober; weiche Bewölkung schlägt harte Sonne
Tipps
Kein Rot, kein Orange tragen — die Farbe verschwindet in den Paprika. Erst die ganze Fassade von gegenüber, dann eng an die weiße Wand.
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