Foto-Spot in Lille
Vieux-Lille — Rue de la Monnaie und Place aux Oignons
Ochsenblutroter Backstein und heller Stein, schmiedeeiserne Ladenschilder und Gassen, die schmal genug sind, dass zwei Menschen das Bild füllen.
Über Vieux-Lille — Rue de la Monnaie und Place aux Oignons
Route anzeigenNördlich der Grand'Place werden die Straßen enger und die Stadt wechselt den Ton. Die Rue de la Monnaie steigt zum Hospice Comtesse zwischen Fassaden des 17. und 18. Jahrhunderts an, dunkelroter Backstein mit hellen Steinbändern, behängt mit gemalten und schmiedeeisernen Ladenschildern; daneben ist die Place aux Oignons ein winziges Kopfsteindreieck schiefer Häuser — die meistfotografierte Ecke des Vieux-Lille, für die vier Menschen schon Gedränge sind.
Die Gassen sind schmal, direktes Sonnenlicht erreicht den Boden nur ein, zwei Stunden um die Mittagszeit; meist arbeitet man im weichen Schatten, und genau das ist der Punkt. Gesichter liegen in gleichmäßigem Licht vor gesättigtem Backstein, ein 35er oder 50er auf Kopfhöhe hält Türen und Schilder hinter dem Paar lesbar. Regen hilft: nasses Kopfsteinpflaster verdoppelt die Farbe, und die Gassen leeren sich.
Werktags vor zehn ist es ruhig. Ab Mittag stellen die Restaurants der Rue de la Monnaie und der Rue Basse ihre Tische heraus, und es füllt sich; Samstagnachmittag ist der Höhepunkt der Woche. Hinter diesen Türen wohnen Menschen: leise bleiben und nie einen Eingang für den Aufbau blockieren.
Die Runde dauert zu Fuß rund zwanzig Minuten: Rue de la Monnaie, Hof des Hospice Comtesse, Place aux Oignons, Rue Basse, dann hinaus zur Kathedrale Notre-Dame-de-la-Treille, deren glatte moderne Marmorfront ein überraschender Materialwechsel und ein gutes Schlussbild ist.
Beste Zeit zum Fotografieren
Werktags vor zehn; den ganzen Tag weicher Schatten, und Regen macht den Backstein besser
Tipps
Hier wohnen Menschen — leise bleiben und nie einen Eingang für den Aufbau blockieren. Samstagnachmittag ist in den Gassen am vollsten.
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