Foto-Spot in Lille
Die Grand'Place und die Déesse-Säule
Eine Reihe flämisch-barocker Fassaden aus rotem Backstein und goldenem Sandstein, dahinter der Belfried der Handelskammer — Lille in einem Bild.
Über Die Grand'Place und die Déesse-Säule
Route anzeigenDie Place du Général-de-Gaulle heißt bei allen, die hier leben, Grand'Place, und sie ist der eine Platz in Frankreich, der flämisch statt französisch aussieht: Giebelfassaden aus rotem Backstein und goldenem Sandstein, die Vieille Bourse von 1653 an der Ostseite, die Déesse-Säule in der Mitte und der Belfried der Handelskammer aus den 1920er Jahren hinter den Dächern. Mit dem Rücken zum Furet du Nord fällt die ganze Fassadenreihe in eine Diagonale; an der Säule wird daraus ein symmetrischer Porträtrahmen.
Der Platz liegt offen zum Himmel und ist den ganzen Tag beleuchtet — ungewöhnlich und praktisch. Früh am Morgen gehört Ihnen das Pflaster, bevor die Terrassen aufgebaut sind und bevor auf der Rue Nationale der Verkehr anläuft. Die letzte Stunde Tageslicht macht aus dem Sandstein echtes Gold. Bedeckter Himmel ist hier wirklich in Ordnung: Nordlicht ist weich, der Backstein behält seine Farbe, Gesichter brauchen keine Aufhellung.
Das ist ein arbeitendes Stadtzentrum, kein Denkmal: immer Menschen, immer ein Bus, immer ein Lieferwagen. Eng genug komponieren oder früh kommen. Ab Ende November stehen Weihnachtsmarktdorf und Riesenrad auf dem Platz, was das Bild vollständig verändert — in beide Richtungen einplanbar.
Alles Weitere liegt drei Gehminuten entfernt: der Hof der Vieille Bourse durch den Durchgang, die Place du Théâtre mit der Oper dahinter und die Backsteingassen des Vieux-Lille eine Straße weiter nördlich.
Beste Zeit zum Fotografieren
Vor neun Uhr für leeres Pflaster; die letzte Lichtstunde für goldenen Sandstein
Tipps
Bedeckter Himmel funktioniert hier — Nordlicht ist weich, der Backstein behält seine Farbe. Ab Ende November übernehmen Weihnachtsmarkt und Riesenrad den Platz.
Weitere Orte in Lille
Der Hof der Vieille Bourse
Vierundzwanzig Kaufmannshäuser um einen kleinen Arkadenhof, an den meisten Nachmittagen mit Bücherständen unter den Galerien — der wetterfeste Raum der Stadt.
Vieux-Lille — Rue de la Monnaie und Place aux Oignons
Ochsenblutroter Backstein und heller Stein, schmiedeeiserne Ladenschilder und Gassen, die schmal genug sind, dass zwei Menschen das Bild füllen.
Zitadellenpark und die Freitreppe des Palais des Beaux-Arts
Vaubans fünfzackige Sternfestung in einem Wald aus Platanen und Kanälen und eine breite Museumstreppe an der Place de la République — Lilles zwei Freilufträume.
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