Foto-Spot in Épernay & die Avenue de Champagne
Die Kreidekeller unter Épernay
In den Kreidefels unter der Avenue geschlagene Galerien, konstant um zehn Grad, mit Flaschen in den Wandnischen und Lampen alle paar Meter.
Über Die Kreidekeller unter Épernay
Route anzeigenUnter der Avenue de Champagne liegt eine zweite Stadt. Rund hundert Kilometer Galerien wurden im 19. Jahrhundert auf mehreren Ebenen in den Kreidefels unter Épernay geschlagen, und die größten Häuser halten je Dutzende Kilometer davon — allein Moët & Chandon etwa achtundzwanzig. Es sind Arbeitskeller: Flaschen in Bänken an den Wänden, Kreidebögen, Schienen im Boden der älteren Abschnitte und konstant etwa zehn Grad, egal wie das Wetter oben ist.
Fotografisch ist das ein völlig anderes Register als die Straße darüber — warmes Lampenlicht gegen weiße Kreide, lange fluchtende Tunnel und überhaupt kein Tageslicht. Weite, symmetrische Bilder eine Galerie hinunter funktionieren am besten; das Licht ist schwach genug, dass ein lichtstarkes Objektiv oder eine ruhige Auflage mehr zählt als sonst.
Jeder Keller ist Privatbesitz und wird über eine kostenpflichtige Führung nach dem Zeitplan des Hauses betreten. Regeln zu Kamera, Stativ und allem, was kommerziell aussieht, setzt jedes Haus selbst — und sie unterscheiden sich wirklich von Tor zu Tor. Fragen Sie also beim Buchen der Führung und sagen Sie genau, was Sie vorhaben. Vor Ort an der Kasse zu fragen endet meist mit einem Nein.
Kleiden Sie sich dafür: Zehn Grad fühlen sich nach zwanzig Minuten kalt an, besonders im August, wenn man in Sommersachen ankommt. Die Böden sind feuchte Kreide und stellenweise uneben — gut zu wissen, bevor jemand Absätze wählt.
Beste Zeit zum Fotografieren
Wann immer das Haus seine Führung anbietet — unter Tage gibt es kein Tageslicht
Tipps
Fragen Sie beim Buchen der Führung nach dem Fotografieren, nicht an der Kasse: Jedes Haus setzt eigene Regeln. Unten sind es etwa zehn Grad und die Böden sind feucht — entsprechend kleiden und schuhen.
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