Foto-Spot in Bayeux & die D-Day-Strände
Die Mulberry-Caissons von Arromanches
Betonblöcke so groß wie Häuser, 1944 über den Kanal geschleppt, noch immer in der Bucht stehend und bei Ebbe im Sand liegend.
Über Die Mulberry-Caissons von Arromanches
Route anzeigenArromanches-les-Bains ist ein kleiner Badeort in einer flachen Bucht, und im Sommer 1944 wurde daraus ein Hafen. Die Alliierten schleppten hohle Betoncaissons — Phoenix-Einheiten, jede so groß wie ein Reihenhaus — über den Kanal und versenkten sie im Bogen vor der Küste als Wellenbrecher. Viele stehen noch: bei Flut eine gebrochene Linie am Horizont, bei ablaufendem Wasser ein paar in Gehweite im Sand.
Das ist das Bild. Geht man bei Niedrigwasser hinaus, steht hinter einem ein Caisson als Wand aus rostigem, mit Seepocken bewachsenem Beton, die Stadt klein am Ufer; vom Ostende des Strandes hat man den ganzen Bogen in der Bucht, abgeschlossen von der Klippe des Cap Manvieux. Der Ost-West-Strand nimmt morgens und abends Seitenlicht, und ein grauer Kanalhimmel steht dem Motiv besser als ein blauer.
Die Gezeit ist hier keine Nebensache. Die Caissons im Sand sind rund zwei Stunden vor und nach Niedrigwasser erreichbar, und das Meer kommt über einen sehr flachen Strand schneller zurück, als man denkt. Prüfen Sie beim Festlegen der Uhrzeit den Gezeitenkalender und behalten Sie das Wasser im Auge, nicht die Kamera.
Die Klippenstraße zum Aussichtspunkt östlich der Stadt zeigt den Bogen von oben — das eine Bild, das den Maßstab lesbar macht. Fünf Minuten Fahrt, und die Zwei-Stunden-Session wert.
Beste Zeit zum Fotografieren
Um Niedrigwasser, morgens oder abends, lieber bei grauem als bei blauem Himmel
Tipps
Gezeitenkalender prüfen: Die Caissons im Sand sind nur um Niedrigwasser erreichbar, und die See kommt über den flachen Strand schnell zurück. Der Aussichtspunkt östlich der Stadt zeigt den ganzen Bogen.
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