Foto-Spot in Bayeux & die D-Day-Strände
Omaha Beach und die Klippe über Colleville-sur-Mer
Zwei Kilometer heller Sand unter einer niedrigen Böschung, oben auf der Klippe der amerikanische Friedhof — das weiteste, leerste Bild dieser Küste.
Über Omaha Beach und die Klippe über Colleville-sur-Mer
Route anzeigenOmaha Beach zieht sich von Vierville über Saint-Laurent bis Colleville-sur-Mer, und bei Ebbe ist er riesig: ein flacher Bogen hellen Sandes, drei- bis vierhundert Meter tief, dahinter eine niedrige Grasböschung und der Kieswall an ihrem Fuß. Die Stahlskulptur Les Braves steht bei Saint-Laurent im Sand und gibt weiten Bildern Halt. Fotografisch lebt der Ort von der Leere: Außerhalb von Juli und August hat man oft mehrere hundert Meter Strand für sich.
Abends kommt das Licht von hinten, vom Land her: Das Meer wird silbern, der nasse Sand spiegelt den Himmel. Diese letzte Stunde sollte man buchen. Morgens ist es flacher, aber meist windärmer — was mehr zählt, als es klingt: Die Küste liegt offen nach Norden, und eine kräftige Auflandbrise entscheidet, was mit Haaren, Schleiern und langen Kleidern möglich ist.
Auf der Klippe über Colleville liegt der amerikanische Soldatenfriedhof, fast zehntausend Grabsteine in gemähtem Rasen hinter Kolonnade und Wasserbecken. Er ist zuerst Kriegsgräberstätte und erst dann Aussichtspunkt. Der Eintritt ist frei, doch Öffnungszeiten sind fest, es gibt eine Sicherheitskontrolle und durchgesetzte Verhaltensregeln — prüfen Sie sie vorab und behandeln Sie einen Besuch dort als stillen Gang, nicht als Shooting.
Die Gezeit verschiebt die Wasserlinie zweimal täglich um Hunderte Meter: Wo um zehn trockener Sand ist, kann um eins Wasser stehen. Schauen Sie beim Festlegen der Uhrzeit in den Gezeitenkalender.
Beste Zeit zum Fotografieren
Die letzte Tageslichtstunde, wenn der nasse Sand spiegelt; vorher den Gezeitenkalender prüfen
Tipps
Der amerikanische Friedhof hat feste Zeiten, Kontrolle und Verhaltensregeln — vorher prüfen und jeden Besuch dort still und kurz halten. Der Strand liegt offen: Der Seewind entscheidet, was geht.
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