Foto-Spot in Straßburg
Die Kais der Petite France um sieben Uhr morgens
Fachwerkhäuser aus dem 16. Jahrhundert, die sich über die Ill neigen, verdoppelt in Wasser, das glatt genug für einen Spiegel ist — aber nur, bevor die Stadt erwacht.
Über Die Kais der Petite France um sieben Uhr morgens
Route anzeigenDie Petite France ist das alte Gerberviertel, wo sich die Ill in Arme teilt und Fachwerkhäuser aus dem 16. Jahrhundert mit steilen Dächern über das Wasser lehnen, an jedem Balkon Blumenkästen. Die Kais laufen beidseits direkt am Wasser entlang, und Schleusen und kleine Brücken zerlegen den Fluss in Becken, die fast völlig still stehen.
Die Spiegelung ist der Grund, früh da zu sein. Um sieben oder acht ist die Wasserfläche ungebrochen, die Kais sind leer, und die tiefe Sonne kommt den Arm zwischen den Dächern herunter; um zehn haben die Ausflugsboote begonnen, die Oberfläche bewegt sich und auf den Brücken stehen Menschen. Fotografieren Sie vom Pont du Faisan und den Kais beidseits für die klassischen gedoppelten Fassaden und arbeiten Sie dann die schmalen Gassen dahinter — die Rue du Bain-aux-Plantes ist eine durchgehende Folge von Fachwerk.
Die Jahreszeiten verändern diesen Ort stärker als die Uhrzeit. Der Sommer begräbt die Fassaden unter Geranien, der Herbst legt sie aufs Holz zurück, und Wintermorgen bringen Nebel vom Wasser, der das Viertel wie eine Illustration wirken lässt. Der Dezember ist die Ausnahme: Die Weihnachtsmärkte bringen außergewöhnliches Licht und vollkommen unmögliches Gedränge — dann ist die Morgendämmerung die einzige brauchbare Zeit.
Praktisch: Die Kais sind öffentlich und eben, leicht zu begehen, aber das Viertel ist bewohnt — frühe Sessions sollten leise sein. Das Pflaster ist uneben, und nasser Stein an den Schleusen ist rutschig. Alles hier liegt zehn Gehminuten vom Barrage Vauban und fünfzehn vom Münster entfernt, eine einzige Geh-Session kann also alle drei abdecken.
Beste Zeit zum Fotografieren
Sieben oder acht Uhr morgens, wenn das Wasser ungebrochen und die Kais leer sind
Tipps
Um zehn sind die Ausflugsboote unterwegs und die Spiegelung ist weg. Bewohntes Viertel: frühe Sessions leise halten. Nasser Stein an den Schleusen ist rutschig.
Weitere Orte in Straßburg
Die Terrasse des Barrage Vauban zur blauen Stunde
Der einzige erhöhte Blick in einer flachen Stadt — die ganze Petite France und die Türme der Ponts Couverts in einer Komposition, in der Dämmerung von unten angestrahlt.
Die Münsterfassade von der Rue Mercière
Rosa Vogesensandstein, der in der tiefen Abendsonne glutrot wird, gesehen durch eine enge Straße, die ihm den Abstand gibt, den der Platz nie hergibt.
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