Foto-Spot in Riquewihr & die Elsässer Weinstraße
Rue du Général de Gaulle und der Dolder
Die Hauptgasse von Riquewihr steigt zwischen bemaltem Fachwerk hinauf zu einem Torturm aus dem 13. Jahrhundert mit einer Uhr darauf.
Über Rue du Général de Gaulle und der Dolder
Route anzeigenRiquewihr hat eine Gasse, die zählt, und sie führt bergauf. Die Rue du Général de Gaulle beginnt am unteren Tor und steigt sanft zwischen Häusern aus dem 16. Jahrhundert an, deren Fachwerk ochsenblutrot, blau, grün und ocker gestrichen ist, ab Mai mit Geranienkästen. Oben endet sie am Dolder, dem Torturm von 1291, der noch seine Uhr trägt und im Tele den Bildabschluss perfekt setzt.
Das Kompressionsbild ist das entscheidende: tief in der Gasse stehen und die Häuser zum Turm hin stapeln lassen. Im Weitwinkel liefert dieselbe Gasse Fluchtlinien über das Kopfsteinpflaster, Fachwerk zu beiden Seiten. Dann abbiegen: Cour des Bergers, Rue des Juifs und die Höfe hinter den Winzertoren liegen zwanzig Meter entfernt und sind leer.
Das Licht bleibt hier lange indirekt. Die Häuser sind hoch im Verhältnis zur Gassenbreite; den größten Teil des Tages arbeitet man in Licht, das vom bemalten Holz zurückgeworfen wird. In der letzten Stunde vor Sonnenuntergang läuft direkte Sonne von Westen die Gasse hinauf und die Farben werden richtig satt.
Die Reisebusse kommen gegen zehn, und die Gasse bleibt bis zum späten Nachmittag voll. Ab Ende November füllt der Weihnachtsmarkt sie mit Buden und die Menge verdoppelt sich. Die Zufahrt ist beschränkt, geparkt wird außerhalb der Mauern, und das ist früh voll — vor einer Session mit viel Gerät die aktuellen Regelungen prüfen.
Beste Zeit zum Fotografieren
Die letzte Stunde vor Sonnenuntergang, wenn direkte Sonne die Gasse hinaufläuft; oder vor neun
Tipps
Von unten in der Gasse mit Tele komprimieren, damit sich die Häuser unter dem Dolder stapeln. Zwanzig Meter abseits sind die Seitengassen leer.
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