Foto-Spot in Courchevel & die Drei Täler
Le Praz, der alte Weiler
Courchevels ursprüngliches Dorf auf 1.300 Metern — dunkle Holzbauernhäuser, ein kleiner See und eine Kirche, unter den beiden Olympiaschanzen.
Über Le Praz, der alte Weiler
Route anzeigenLe Praz, auch Courchevel 1300, ist das, was Courchevel vor dem Skiort war: ein savoyischer Weiler aus dunklen Holzbauernhäusern auf Steinsockeln mit tiefen Dachvorsprüngen, eine Kirche, ein paar enge Gassen und am Rand ein kleiner See. Er liegt im Wald am Talgrund, etwa zehn Minuten unterhalb von 1850, und ist mit Abstand das fotogenste der vier Dörfer.
Die Bilder sind hier nah und warm. Verwitterte Lärchenbretter, Schnee auf einem niedrigen Dach, ein erleuchtetes Fenster, eine Gasse zwischen zwei Scheunen. Der See friert zu, und wenn nicht, nimmt er Spiegelungen an; die Kirche gibt der Mitte des Weilers einen einfachen Anker. Weil es tief und bewaldet liegt, ist das Licht weicher als oben in 1850 und hält anders — im Winter fällt das Tal früh in den Schatten, das Arbeitsfenster ist also die Tagesmitte statt der Ränder.
Über den Dächern stehen die beiden Schanzen, die für die Olympischen Spiele 1992 in Albertville gebaut wurden und dort Skispringen und Nordische Kombination austrugen. Sie werden noch fürs Training genutzt und beherrschen die Silhouette: eine seltsame, starke Betongeometrie über einem Dorf aus Holzscheunen, ein eigenes Bild wert.
Hier ist alles bewohntes Dorf, keine Ortsstraße. Die Gassen sind eng und jenseits der Fahrbahn meist Privatgrund: auf dem markierten Platz parken, zu Fuß gehen und Sessions aus den Hauseingängen heraushalten.
Beste Zeit zum Fotografieren
Die Tagesmitte im Winter — das Tal fällt früh in den Schatten; im Sommer jede Zeit
Tipps
Zehn Minuten unter 1850 und viel weicheres Licht als oben. Ein bewohnter Weiler: auf dem markierten Platz parken, die Gassen gehen und Privathöfe meiden.
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La Croisette und die Pisten von Courchevel 1850
Der eine Ort, an dem die Pisten bis an die Straße reichen: Skifahrer, die auf Gehsteighöhe ankommen, Chalets dahinter und das abfallende Tal darunter.
Der Gipfel der Saulire und der Grat
Eine Seilbahn auf rund 2.700 Meter, wo Fels durch den Schnee bricht und sich die ganzen Drei Täler nach Westen öffnen.
Méribel jenseits des Grats
Das nächste Tal westwärts, nach der Regel gebaut, dass alles Holz und Stein sein muss — Chalets auf offenem Hang, dahinter die Dent de Burgin.
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